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In 10 Schritten aufhören

Unzählige Raucher wollen gar nicht Raucher sein. Oder nicht mehr. Doch aufhören ist rasch gesagt, weniger rasch umgesetzt. Der Weg ist schwierig, weil viel psychologische Aspekte mitspielen. Wenn’s bei allen ähnlich ist wie bei mir, dann sind’s sogar fast ausschliesslich psychologische Faktoren, die die wirkliche Hürde sind.

Auf Focus sind zehn Schritte aufgeführt, die helfen sollen, wirklich mit dem Rauchen aufzuhören. Diese Auflistung ist nach der sogenannten Phoenix-Methode. Natürlich hat jede Methode ihre eigenen Ansätze. Bei mir waren es zum Teil ähnliche Überlegungen, wie in diesem Text erläutert. Zum Teil aber auch ganz andere.

Zu den 10 Schritten auf Focus.

Kommentare (2)

Ein Fan namens Leumund

Christian Leu scheint ein grosser Fan der DVD „Nichtraucher in fünf Stunden“ zu sein. Jedenfalls hat er zum wiederholten Male dafür Werbung gemacht in seinem Blog. Und damit provoziert er auch ein paar kritische Stimmen in den Kommentaren.

Ich bin ja schon im fünfzehnten rauchfreien Tag. Deshalb hab’ ich vorläufig keinen Bedarf für die DVD. Obwohl, der von Leumund erwähnte Notfall-/Panik-Teil würde mich schon interessieren.

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Nikotin macht nicht süchtig

Andreas Winter, seines Zeichens Nikotin-Experte, behauptet unter anderm in seinem Buch, dass Nikotin nicht süchtig mache. Interessante These, vor allem in gewissem Masse auch einleuchtende Begründung. Denn würde Nikotin wirklich süchtig machen, wären auch Passivraucher von dieser Sucht bedroht.

Ich könnte mir, nachdem ich mittlerweile genau zwei Wochen rauchfrei bin und den ganzen „Entzug“ erlebt habe, sogar vorstellen, dass er recht hat. Der psychische Aspekt des Entzugs ist definitiv da, der körperliche könnte ich nicht mit Sicherheit bestätigen.

 

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Ist Rauchen cool?

Für jeden erwachsenen Nichtraucher wohl eine dämliche Frage. Für jugendliche aber nicht unbedingt. Da spielen durchaus andere Faktoren eine Rolle, nicht zuletzt der Gruppendruck. Annette Schilling, Suchtberaterin des Diakonischen Werks, versucht, das zu ändern. Oder zumindest den Jugendlichen die Augen zu öffnen.

Krass, wie sie Nikotin mit Heroin und Kokain zu den stärksten Suchtmitteln überhaupt zählt. Wusste ich gar nicht. Allerdings bin ich der meinung, dass die Nikotinsucht noch verhältnismässig einfach zu überwinden ist. Viel schwieriger ist die psychische Gewohnheit oder Sucht.

„Das Suchtgedächtnis ist nicht mehr zu löschen. Wer einmal angefangen hat, zu rauchen und dabei Genuss erlebt hat, der ist sehr gefährdet, auch nach längerer Abstinenz rückfällig zu werden.“

Nicht besonders beruhigend, Frau Schilling. Ich hoffe mal, dass ich dem gewachsen bin.

>>zum Text bei Morgenweb
 

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Big Business -2-

Sein Name ist Philip Brandner und er will den Rauchern zeigen, wie sie von ihrer Sucht loskommen. Eigentlich will er natürlich sein eBook für EUR 47,– verkaufen, aber lassen wir das. Auf seiner Webseite kann man sich für einen kostenlosen Mail-Dienst eintragen. Wer das tut, riskiert nichts, sondern erhält alle paar Tage eine Email mit irgendwelchen Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören. Und natürlich auch immer wieder – unaufdringlich verpackt – den Hinweis, dass man sein eBook für EUR 47,– kaufen könne. Ich habe mich eingetragen, obwohl ich schon mit Rauchen aufgehört habe.

Die Tipps sind allesamt nicht neu. Und vielleicht auch nicht von Herrn Brandner selbst. Aber wenn er nur einigen wenigen mit seinen Mails hilft, wirklich davon loszukommen, dann begrüsse ich seinen Deinst. Und mag ihm auch den Verkauf von einigen seiner eBooks für EUR 47,– gönnen.

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