Artikel verschlagwortet mit Rückfall

Das Gröbste überwunden

Mir ist gerade aufgefallen, dass ich wohl das Gröbste überwunden habe. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass der Entzug vom Nikotin nach einigen wenigen Tagen bereits überwunden ist. Nur die psychische Abhängigkeit dauert länger. Und da hatte ich ungefähr nach einer Woche am meisten Mühe, wie berichtet. Doch fast täglich wird’s einfacher. Immer mehr Situationen, die mir keine Probleme mehr bereiten.

Und heute Abend gibt’s sowas wie die Generalprobe… ich gehe mit ein paar Freunden auf ein Bier aus. Einige davon sind Raucher. Ich bin gespannt, wie’s mir gehen wird. Natürlich weiss ich, dass ich keine rauchen werde. Die Frage ist lediglich, wie schwer mir das fällt.

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Studie: Warum es so schwierig ist…

Eine neue Studie zeigt angeblich auf, warum es für Ex-Raucher so schwierig ist, es zu bleiben. Gemäss der Studie soll das mit der sogenannten Nikotintoleranz zusammen hängen. Bislang hat man vermutet, dass diese mit der Zeit wieder abnimmt, wenn jemand aufhört zu rauchen. Nun soll dem aber nicht so sein. Keine Ahnung, was das chemisch-biologisch-natürlich bedeutet. Aber es soll der Grund sein, weshalb ich – verdammt nochmal – immer wieder rückfällig werde.

Hier gefunden… Nächstes Mal wäre es nett, wenn ihr verwendete Fachwörter wie Nikotintoleranz auch erklären würdet. Kann mir darunter leider nichts vorstellen. Ihr schon?

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Strafaufgabe

Lehrerin: „Weil du rauchst musst du zur Strafe zehn Mal schreiben: Rauchen schadet der Gesundheit!“

Ich: „Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit! Rauchen schadet der Gesundheit!“

Lehrerin: „Sehr gut.“

Ich: „Aber das ist nichts Neues. Das weiss ich schon.“

Lehrerin: „Warum rauchst du dann trotzdem immer noch?“

Ich: „Ich weiss es nicht. Sorry.“

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Neuer Versuch

Ich habe es geahnt. Ich brauche einen erneuten Versuch. Pfingsten drängt sich dazu fast auf. Und weil diesmal der Kollege auch mitmacht, wird es vielleicht einfacher. Es sei denn, es kommt so, wie es bislang immer kam: Einer hat nach zwei, drei Tagen wieder damit angefangen.

Habe mir heute noch überlegt, ob ich gleich allen in der Bude Bescheid sagen soll. Das könnte einen hilfreichen Druck aufbauen. Ich hab’s aber gelassen. Vermutlich weil ich zu grosse Angst habe, womöglich zur Lachnummer zu werden. ;-) Wobei ja jeweils die am lautesten lachen, die es selber auch noch nicht geschafft haben.

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Ich bin ein Arsch!

Knapp 24 Stunden nach der „letzten“ Zigarette fand ich, dass ich die letzten drei aus dem weggeworfenen Pack noch rauchen könnte. So als Abschluss. Die erste, begleitet von einem Bier, war fein. Die zweite, naja. Die dritte eigentlich widerlich, optimal als wirklich letzte. Doch was passiert am nächsten Tag?

Der Esel kauft sich am Kiosk ein neues Päckchen. Zwar erst kurz vor Mittag, nachdem einiges an Stress auf mich einprallte. Nun habe ich also gestern drei und heute vier Zigaretten geraucht. Ich Esel. Ich Arsch! Natürlich, vier am Tag sind fünfmal weniger als mein bisheriger Tagesbedarf. Aber ich will auf Null sein, nicht auf Vier.

Eines ist aber klar: Das Projekt hier in Blogform ziehe ich weiter. Es muss doch irgendwie möglich sein, verdammt. Ich bin doch nicht der Erste, der mit Rauchen aufhören will…

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