Archiv für Juni, 2008
Es stinkt im Bistro
Seit man im Bistro nicht mehr rauchen darf, stinkt es nach Essen und Kinder lärmen einem zum Wochenende den letzten Rest Verstand aus dem Kopf.
Bonanza in FR-onlne
Wie bitte? Rauchen als Krankheit?
Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat eine Studie präsentiert, wonach Raucher erfolgreicher mit Rauchen aufhören, wenn ihnen die Kosten für Nikotinersatz oder Medikamente bezahlt würden. Ein Suchtprofessor, vermutlicht gesponsert von der GesundheitsKrankheitsbranche, sprich Pharma-Industrie, sieht darin nun einen Grund, das Rauchen als Krankheit zu sehen.
Das würde bedeuten, dass die Krankenkassen für Nikotinpräparate und Enzugs-Medikamente aufkommen müssten, was wiederum bedeutet, dass die Raucher eher auf eben solche Medikamente zurück greifen würden. Und damit würde natürlich der Umsatz und Gewinn der Pharma-Industrie auf diesen Produkten steigen. Dass im gleichen Atemzug wohl auch die Krankenkassen-Prämien steigen dürften, wird natürlich in diesem Zusammenhang nicht extra erwähnt.
Und dass ein Rauchstopp durchaus ohne Medikamente und Präparate möglich ist, beweisen Leute wie ich. Von einem Tag auf den anderen gestoppt. Mit Entzugserscheinungen, klar. Aber heute weiss ich, dass die nicht körperlich, sondern psychisch waren. Denn es waren die gleichen, wie ich sie heute – 27 Tage nach der letzten Zigarette – noch öfters habe. Und das kann nicht mehr körperlich sein.
Quelle: Ärzte-Zeitung.de
Mit Nintendo zum Nichtraucher
Nintendo will offenbar für ihren Gameboy (?) eine Umsetzung von Alex Carrs Erfolgsbuch „Endlich Nichtraucher“ herausbringen. Find’ ich seltsam, bin ich wohl nicht allein. Aber wenn’s einigen hilft, bitte.
Drei Wochen
Ich habe mein Drei-Wochen-Jubiläum verpasst: Mittlerweile ist’s sogar schon ein Tag mehr, aslo 22 Tage, seit ich nicht mehr rauche. Doch so stolz ich auch bin (und glücklich), ich merke immer wieder, dass ich noch lange nicht wirklich befreit bin. Da gibt’s immer noch zu viel Sympathie für das Ziehen an einer Zigarette. Um Zeit zu überbrücken, um zu geniessen. Doch ich bin stark geblieben. Und ich will’s auch weiterhin bleiben.