Das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat eine Studie präsentiert, wonach Raucher erfolgreicher mit Rauchen aufhören, wenn ihnen die Kosten für Nikotinersatz oder Medikamente bezahlt würden. Ein Suchtprofessor, vermutlicht gesponsert von der GesundheitsKrankheitsbranche, sprich Pharma-Industrie, sieht darin nun einen Grund, das Rauchen als Krankheit zu sehen.
Das würde bedeuten, dass die Krankenkassen für Nikotinpräparate und Enzugs-Medikamente aufkommen müssten, was wiederum bedeutet, dass die Raucher eher auf eben solche Medikamente zurück greifen würden. Und damit würde natürlich der Umsatz und Gewinn der Pharma-Industrie auf diesen Produkten steigen. Dass im gleichen Atemzug wohl auch die Krankenkassen-Prämien steigen dürften, wird natürlich in diesem Zusammenhang nicht extra erwähnt.
Und dass ein Rauchstopp durchaus ohne Medikamente und Präparate möglich ist, beweisen Leute wie ich. Von einem Tag auf den anderen gestoppt. Mit Entzugserscheinungen, klar. Aber heute weiss ich, dass die nicht körperlich, sondern psychisch waren. Denn es waren die gleichen, wie ich sie heute – 27 Tage nach der letzten Zigarette – noch öfters habe. Und das kann nicht mehr körperlich sein.
Quelle: Ärzte-Zeitung.de