Für jeden erwachsenen Nichtraucher wohl eine dämliche Frage. Für jugendliche aber nicht unbedingt. Da spielen durchaus andere Faktoren eine Rolle, nicht zuletzt der Gruppendruck. Annette Schilling, Suchtberaterin des Diakonischen Werks, versucht, das zu ändern. Oder zumindest den Jugendlichen die Augen zu öffnen.
Krass, wie sie Nikotin mit Heroin und Kokain zu den stärksten Suchtmitteln überhaupt zählt. Wusste ich gar nicht. Allerdings bin ich der meinung, dass die Nikotinsucht noch verhältnismässig einfach zu überwinden ist. Viel schwieriger ist die psychische Gewohnheit oder Sucht.
“Das Suchtgedächtnis ist nicht mehr zu löschen. Wer einmal angefangen hat, zu rauchen und dabei Genuss erlebt hat, der ist sehr gefährdet, auch nach längerer Abstinenz rückfällig zu werden.”
Nicht besonders beruhigend, Frau Schilling. Ich hoffe mal, dass ich dem gewachsen bin.